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11.10.2018

Alumni-FUB: Deutsch-Chinesische Konferenz zum Thema „Towards Global Political Philosophy“

Alumni-FUB: Deutsch-Chinesische Konferenz zum Thema „Towards Global Political Philosophy“
© FU Berlin

 

In den letzten Jahren ist das Diversitätsproblem der westlichen akademischen Philosophien bezüglich der Repräsentation philosophischer Traditionen und Diskurse außerhalb des anglo-europäischen Mainstreams verstärkt thematisiert worden. Insbesondere die chinesischen philosophischen Diskurse sind nach wie vor weitgehend aus den Lehrplänen westlicher philosophischer Institute ausgeschlossen und werden von anglo-europäischen Philosophen kaum wahrgenommen.

 

Im Rahmen des FU-Alumni Projekts „Das Gute Leben“ wurde daher die zweite große Konferenz in diesem Jahr zum Thema „Towards Global Political Philosophy“ an der Freien Universität Berlin, Institut für Philosophie veranstaltet. Eingeladen waren führende Philosophen von der Peking Universität, der Fudan Universität und der Zhejiang Universität, um mit Kollegen aus Deutschland globale Perspektiven der Philosophie zu erörtern, die in der gegenwärtigen Diskussion um eine Internationalisierung der geisteswissenschaftlichen Fächer eine Rolle spielen.

 

Besonders in der Politischen Philosophie sind Fragen nach globaler Gerechtigkeit abhängig von den Möglichkeiten einer hermeneutisch-interkulturell verstehenden Philosophie. So konnte von chinesischer Seite zwar eindrucksvoll deutlich gemacht werden, wie auf dem 24. Weltkongress der Philosophie im Sommer 2018 in Peking eine Form offenen und pluralistischen Philosophierens praktiziert werden konnte – es ist aber auch Skepsis angebracht gewesen, ob diese Philosophien immer den kritischen Standards westlicher Philosophien genügen und überhaupt öffentlich wirksam sind.

 

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Kolleg-Forschergruppe "Justitia Amplificata" statt.

 

Das Programm sowie weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Konferenz-Webseite.



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